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Die Verschlüsselung mit Kennwortschutz
Bei
der Verschlüsselung eines PDF-Dokumentes mit Kennwortschutz
erfolgt eine Rechtevergabe, die für alle Empfänger gleichermaßen
gilt. Der Ersteller entscheidet, ob das PDF-Dokument gelesen, gedruckt,
Inhalte geändern, hinzugefügt oder kopiert werden dürfen.
Dabei ist es möglich, neben dem Besitzerkennwort, mit dem auch
alle gesetzten Rechte bearbeitet werden können, optional ein
Kennwort zum Öffnen des Dokumentes anzugeben.
Betrachten wir dies anhand des Beispiels von Alice und Bob: Alice
möchte Bob ein PDF-Dokument schicken und dabei sicher sein,
dass es erstens unverändert bei ihm ankommt und zweitens nur
er es öffnen kann. Sie schützt das PDF-Dokument mit Ihrem
Besitzerkennwort vor Änderungen und fügt ein weiteres
Kennwort zum Öffnen der Datei hinzu. Dieses Kennwort zum Öffnen
teilt Sie Bob über einen sicheren Kanal mit. Nun kann nur Bob
das Dokument mit dem Kennwort öffnen. Das PDF ist symmetrisch
verschlüsselt.
Wo macht die Verschlüsselung mit Kennwortschutz Sinn?
Die
Verschlüsselung mit Kennwortschutz bietet sich z.B. an,
wenn man PDF-Dokumente im Internet veröffentlicht, die einem
großem Personenkreis zugänglich gemacht werden sollen
und es daher problematisch ist, von jedem Benutzer ein Zertifikat
anzufordern. Hier kann das Dokument so geschützt werden, dass
nicht jeder ohne weiteres Änderungen daran vornehmen kann.
Diese Methode ist ebenso sinnvoll, wenn ein große Anzahl
PDF-Dokumente per E-Mail verschickt werden sollen, wie z.B.
erstellte Angebote, Rechnungen
oder Ähnliches und der Versender sicher gehen will, dass die
Inhalte nicht ohne weiteres geändert werden können.
Bei hochsensiblen Inhalten wie z.B. Bilanzen sollte jedoch auf
den Schutz mit Zertifikatsicherheit
zurückgegriffen werden.
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